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Social Media - auf die Unternehmenskultur kommt es an

15.11.2013 veröffentlicht
Nach gut 6 Jahren Web 2.0 vulgo Social Media sollte man annehmen, dass ein Großteil der Firmen einen recht klaren Blick dafür etwickelt haben und sehr gut einschätzen können, wie sie mit dem Thema umgehen sollen. Doch leider weit gefehlt. Die Palette der Irrtümer reicht von "lassen wir von der Agentur machen" bis "meine Kunden sind dort nicht".
Was viele Firmen leider übersehen bzw. auch gar nicht leben können, ist die Tatsache, dass man nur dann sinnvoll im Social Media präsent sein kann, wenn es dazu auch eine passende Unternehmenskultur gibt. Social Media fußt auf 2 wesentlichen Soft-Factors: Authentizität/Ehrlichkeit und soziale Kompetenz der Mitarbeiter. Social Media beschränkt sich nicht auf eine kleine Abteilung im Unternehmen, sondern ist eine kulturelle Qualität einer Firma. Hier geht es um das Zulassen kommuikativer Vorgänge ohne einer starren Kommunikations- oder Entscheidungshierarchie zu folgen. Es geht um erlaubte aber dennoch gezielte und kontrolliert geführte Spontankommunikation, die im Grunde jede/r MitarbeiterIn leisten kann. Jede/r kann aus seinem Bereich was sinnvolles beitragen und genau das muss man zulassen.
Klarerweise braucht man hier viel Vertauen in das kommunikative Geschick der Mitarbeiter und das wiederum wird man nur bekommen, wenn man den Mitarbeitern ein corporate Behavior im Social Media näher gebracht hat - was wiederum nichts anderes ist, als eine geeignete Unternehmenskultur zu entwicklen.

Ein anderes wichtiges Element dieser Kultur soll auch noch kurz erwähnt werden: Social Media braucht das Lustprinzip um erfolgreich zu sein. Mit anderen Worten: Man kann Social Media niemandem verordnen oder beauftragen. Niemand ist auf Befehl "Social". Es muss jemandes Anliegen sein, sich in dieser Art einzubringen - dann ist es in der Regel auch gut und vor allem authentisch.

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